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Dr. Maria Riedhart-Huter
Spezialisierung in plastischer Gynäkologie

Unser Körper erzählt unsere ganz persönliche Lebensgeschichte. Manche dieser Lebensspuren mögen wir, weil sie uns an etwas Positives erinnern, mit anderen können wir gut leben, manche schränken uns ein oder wir schämen uns für sie.

Der Körper ist das Haus der Seele, daher ist es besonders wichtig, dass wir uns in unserer Haut wohlfühlen. Wollen wir manche Spuren ungeschehen machen, ist ein offenes Gespräch der erste Schritt dazu…

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Über mich

Frau, Mutter zweier Söhne, niedergelassene Gynäkologin und Oberärztin am Bezirkskrankenhaus Kufstein… diese Schlagworte beschreiben mich im Wesentlichen.

Noch immer gilt meine ganze Begeisterung der Frauenheilkunde. Besonders fasziniert mich das ständig wachsende Fachgebiet der ästhetischen Gynäkologie und die modernen Möglichkeiten von „Better Aging“.

Es ist für mich Zeichen eines neu erwachten, weiblichen Selbstbewusstseins, dass sich immer weniger Frauen mit den Folgen von schlecht verheilten Geburtsverletzungen, mit Stress-Inkontinenz bis hin zum „Lost-Penis-Syndrom“ oder auch Wechselbeschwerden abfinden wollen und ärztliche Hilfe aufsuchen. Oft kann die moderne Gynäkologie diesen Frauen ohne Operation oder hormonelle Therapie zu einem neuen Lebensgefühl helfen.

Was treibt mich an? Viele meiner Patientinnen haben nach einer Behandlung bei mir wieder richtig Spaß am Sex, müssen keine Inkontinenz-Einlagen mehr tragen oder trauen sich nach einer Schamlippen-Operation wieder eine öffentliche Sauna zu besuchen. Diese positiven Gefühle motivieren mich. Sie lassen mich nach neuen Behandlungen suchen, Weiterbildungen absolvieren oder als Rednerin auf internationalen Kongressen meine Erfahrungen teilen. Durch moderne Lasermedizin oder Radiofrequenz-Therapie kann ich meinen Patientinnen spätere operative Eingriffe ersparen, das wäre vor zehn Jahren noch nicht möglich gewesen. Diese Entwicklung fasziniert mich.

Dass ich eine Frau bin, empfinde ich in meinem Beruf als großen Vorteil. Von Frau zu Frau besprechen sich heikle Dinge oft leichter. Ich denke, ich kann mich in die Probleme meiner Patientinnen dadurch auch besser hineinversetzen.

Für mich bedeutet „Frauenheilkunde“ weit mehr als die Behandlung von Krankheiten oder das Leisten von Geburtshilfe. Die Frauenheilkunde umfasst für mich auch die Belange der regenerativen, der rekonstruktiven und der ästhetischen Gynäkologie und lässt sich schlicht unter „Verbesserung der Lebensqualität von Frauen jeden Alters“ zusammenfassen.