Wiederherstellung Jungfernhäutchen/Hymen

Auf einen Blick:

• Rekonstruktion des Jungfernhäutchens
• Ambulanter Eingriff in meiner Ordination
• Lokale Betäubung
• Dauer der OP:  ca. 1 Stunde

Warum wird eine Rekonstruktion des Jungfernhäutchens vorgenommen?

Das Jungfernhäutchen, oder Hymen, ist eine zarte, ringförmige und gut durchblutete Hautfalte am Scheideneingang. Man nimmt an, dass das Hymen in den Jahren vor der Geschlechtsreife, wenn das saure Milieu der Scheide noch nicht voll ausgebildet ist, dem Schutz vor Infektionen dient.

Beim ersten Geschlechtsverkehr reißt das Jungfernhäutchen meist sternförmig ein. Die dabei auftretende Blutung gilt als in manchen Kulturkreisen immer noch als wichtiger Beweis der Jungfräulichkeit. Ist das Jungfernhäutchen nicht mehr intakt, kann es durch eine Operation wiederhergestellt werden.

OP zur Wiederherstellung des Jungfernhäutchens

Die Reste des Jungfernhäutchens werden zuerst mit einem feinen Laserskalpell wieder aufgetrennt und sodann miteinander vernäht. Damit wird der ursprüngliche Zustand wiederhergestellt. Der Eingriff erfolgt in örtlicher Betäubung und dauert ca. eine Stunde.

Wie sieht die Nachsorge nach einer OP zur Wiederherstellung des Jungfernhäutchens aus?

Ich verwende für diese OP Fäden, die sich von selbst innerhalb von 6 Wochen auflösen. Es müssen also keine Fäden gezogen werden.

Duschen ist zwei Tage nach dem Eingriff wieder erlaubt, am besten nur mit klarem Wasser.

Der Heilungsprozess dauert 4 – 6 Wochen. Während dieser Zeit sollten Sie auf Sport, körperliche Anstrengung und Vollbäder verzichten.

Wichtig: Bis zur Heilung keine Tampons verwenden und auch dann nur kleine Größen!